Lagerbericht der 6. Klasse von Ursi Hobi
1. Lagertag: Montag, 6. Juni
Als wir uns um 9.10 Uhr hinter dem Kino Sargans besammelten, lernten wir dort die Begleitpersonen und Unterstützung unserer Lehrerin kennen. Die Begleitpersonen waren Frau Hobis Bruder Dani und ihr Freund Herr Schlegel, der mit dem Anhänger unser Gepäck nach Lungern transportierte. 
Um 9.39 Uhr stiegen wir in den Zug, der uns nach Thalwil brachte. Dort stiegen wir in den Zug nach Luzern ein. In Luzern mussten wir eine halbe Stunde auf den Zug Richtung Lungern warten. Auf dieser letzten Fahrt fuhren wir beim grauen, trüben Sarnersee vorbei. Kurz danach sahen wir den blauen, glänzenden Lungernsee.
Als wir um zirka 13.00 Uhr in Lungern ankamen, gab es für unsere knurrenden Mägen Tost Hawai. Claudia, die Mutter von Frau Hobi, hatte mit Herr Schlegel den Zmittag vorbereitet. Natürlich waren wir alle gespannt auf unsere Zimmer, welche unsere Erwartungen voll erfüllten. Nach dem Einräumen der Zimmer und der Erledigung der Ämtli startete der Foto-OL durch Lungern, um das Dorf besser kennen zu lernen.
In der Freizeit spielten wir verschiedene Spiele draussen. Als Znacht gab es Spaghetti.
Geschrieben von Anojan, Jan und Isabelle
2. Lagertag: Verkehrshaus Luzern
Nach einer gemütlichen Nacht und ein Happy Birthday für meinen Zimmergenossen, weil dieser Geburtstag hatte, machten wir uns bereit fürs Frühstück. Danach erledigten einige ihre Ämtli, während die anderen ein Lunchpaket mit Esswaren machten, die sie gern hatten. 
Als alle bereit waren, fuhren wir mit dem Zug nach Luzern. Wir spazierten bis zum Verkehrshaus dem See entlang. Da mussten wir zuerst in Gruppen Fragen zum Thema Mobilität beantworten. Danach gingen wir ins schöne Planetarium, wo wir den Begriff Zodiak kennen lernten. Das Wort Zodiak beschreibt die Umlaufbahnen von Sonne, Mond und Planeten, in denen die „Tierkreiszeichen“ enthalten sind. Nach dieser Präsentation assen wir das Lunchpacket und durften das Verkehrshaus frei erkunden. Ein Highlight des Tages stand uns noch bevor. Wir trafen uns vor dem IMAX um dort den Film „African Adventure“ in 3D zu schauen.
Nun war es bereits Zeit sich auf den Rückweg zu machen. Wir marschierten wieder auf der Seepromenade zurück in die Stadt und gingen dabei noch über die Kapellbrücke, das Wahrzeichen von Luzern.
Zurück in Lungern gab es als Abendessen köstliche Älplermaggronen. Gestärkt spielten wir noch „Faulifussball“. Voller Dreck und ganz zufrieden gingen wir dann duschen.
Geschrieben von Jérôme, Brayan und Ronny M.
3. Lagertag: Freilichtmuseum Ballenberg
Am Mittwoch, nachdem wir gefrühstückt hatten, fuhren wir mit dem Zug zum Brünig. Von dort aus nahmen wir das Postauto zum Osteingang vom Freilichtmuseum Ballenberg. Dort angekommen erklärte uns Frau Hobi, dass wir einen Rundgang durch das Freilichtmuseum Ballenberg machen werden. Das Museum zeigte Häuser, Werkstätte und ihre Werkzeuge, die man vor hundert Jahren gebraucht hatte. Der Rundgang beinhaltete Fragen, die wir in unseren Ämtligruppen zu beantworten hatten. Mir gefielen die alten Häuser sehr. Manche hatten sogar ein Dach aus Schilf und Stroh. In einem Haus sah man, wie man früher getöpfert hatte und in einem anderen Haus konnte man bestaunen, wie die Schulen früher gebaut wurden. 
Nach dem Rundgang gingen wir zurück zu unserem Treffpunkt, wo Claudia und Dani bereits ein Feuer entfacht hatten. Zu Essen gab es Würste, Brot und Kartoffelsalat. Den Kartoffelsalat hatten alle besonders gerne. Zum Dessert grillierten wir über der verbliebenen Glut des Feuers Marshmellows. Neben dem Picknickplatz hatte es eine Kegelbahn aus Holz, wo die einen spielten, währenddem die anderen die Zwerggeissen versuchten zu füttern.
Eine Viertelstunde später kam Herr Signer zu uns. Dieser Geschichtsstudent arbeitete in seiner Freizeit im Museum und führte uns in die Herstellung von Butter ein. Wir gingen in eine Art Bauernhaus, wo wir mit alten Geräten selber Butter herstellen durften. Die Butter, die wir gemacht hatten, durften wir nach Hause nehmen. Doch zuvor mussten wir noch die Geräte abwaschen.
Die Zugfahrt zurück war ruhig und gemütlich, da alle sehr müde waren.
Geschrieben von Jeanine, Dominik und Kirusanth
4. Lagertag: Aarenschlucht
Gestern Abend machten wir einen Eurovision Talentcontest. Manche sangen, andere tanzten und wieder andere liessen sich sonst etwas Witziges einfallen. Irland und die Schweiz gewannen den Wettbewerb. Unentschieden! Niemand konnte es fassen. Nach dem Feiern gingen wir happy ins Bett. Um 7 Uhr weckten uns Frau Hobi und Herr Schlegel. Beim Frühstücken tranken fast alle Tee. Fürs Brot nahm jeder seine selbstgemachte Butter. Wegen dem schlechten Wetter mussten wir das Programm ändern.
Nach dem Brunch gingen wir zum Bahnhof und fuhren nach Meiringen, wo die Aareschlucht ist. In der Schlucht gab es überall Felsen, die senkrecht standen. Die Schlucht war unheimlich gigantisch, vor allem, wenn man bedenkt, welche Kraft die Natur haben kann und wie der schäumende Fluss die Schlucht geformt hat. Mit der Klasse liefen wir durch die Schlucht. Das Wasser rauschte zwischen den Felsen durch. Die Tropfen tropften wie wild auf uns herunter. Es gab auch einen kleinen Wasserfall, wo das Wasser durch ein kleines Loch gepresst wurde.
Bei einem Rastplatz assen wir Zmittag. Die Aare konnte man gut hören. Danach fuhren wir mit einer Bahn wieder zurück nach Meiringen.
Zuhause im Lagerhaus hatten wir eine Zimmerstunde. Wir schwatzten mit unseren Zimmergenossen, zeigten uns Bilder und rammelten ein wenig. In der Freizeit spielten fast alle Fussball und Fussballkasten. Alle waren wegen des bevorstehenden Abschlussabends aufgeregt. Wir machten uns auf Theatervorführungen, Lungern’s next Topmodel und viele andere Sachen gefasst.
Geschrieben von Jonny, Severin und Jasmine
Letzter Lagertag: Freitag 10. Juni
Am Freitag erwachten wir erschöpft vom „Bunten Abend“. Lungern’s next Topmodel by Severin Klum gehörte sicher zu einem der Highlights. Am liebsten wären wir im Bett bleiben, weil wir heute beide Lagerhäuser putzen mussten. Nun liefen wir gemütlich zu unserem Aufenthaltshaus, wo wir frühstückten. Danach verteilte Frau Hobi die Arbeiten. Wir mussten zuerst unsere Zimmer räumen. Nach dem Packen trugen wir unsere schwere Tasche zum Anhänger. Wir mussten auch noch andere Räume putzen wie z.B. die Toiletten oder den Aufenthaltsraum. Währenddem einige das zweite Haus putzten, spielten die anderen Jungs Fussball und die Mädchen schauten zu.
Kurz vor 12.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Dort stiegen wir in den Zug nach Luzern ein. In Luzern stiegen wir um. Besonders unserer Lehrerin fiel auf, dass die Zugfahrt zurück nach Hause viel ruhiger ablief.
Unsere Eltern und das Gepäck warteten auf uns beim Kino Sargans. Wir machten dort zum Abschluss eine Welle auf die gelungene Lagerwoche, die Lagerleitung, die Küche und die beste Klasse der Welt J.
Das war eine sehr schöne, interessante und aufregende Lagerwoche.
Geschrieben von Viola, Ronny G. und Viola