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Schule Sargans
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Organisation der Volksschule



Kindergarten
Der Kindergarten dauert zwei Jahre. Die Kinder werden in ihren elementaren Entwicklungsschritten unterstützt und gefördert. Sie lernen, sich in die Gemeinschaft zu integrieren und gleichzeitig ihre eigene Persönlichkeit zu entfalten. Vielfältige Spielformen und Bestätigungen fördern die Kinder ganzheitlich. Im Umgang mit verschiedenen Materialien erwerben sie grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse. Das Erfahrungsfeld und der Erlebnisraum werden erweitert. Bei Entwicklungsschwierigkeiten werden zusätzliche Hilfen angeboten.
Der Eintritt in den Kindergarten erfolgt in der Regel am dem 1. August nach Vollendung des vierten Altersjahres. Der Kindergartenbesuch ist obligatorisch

Primarschule
Die Primarschule umfasst das erste bis sechste Schuljahr. Die erste bis dritte Klasse wird als Unterstufe bezeichnet, die vierte bis sechste Klasse als Mittelstufe.

Einschulungsjahr
Im Einschulungsjahr werden Kinder unterrichtet, die schulisches Interesse aufweisen, aber zum Zeitpunkt der Einschulung auf Grund ihrer Entwicklungsverzögerung, des sozialen Umfeldes oder der Anforderungen einer ersten Regelklasse nur teilweise schulfähig sind. Ziel ist das Erreichen der Schulfähigkeit und somit die Eingliederung in die erste Klasse.
Das zusätzliche Jahr bietet aufgrund des angepassten Unterrichts Gelegenheit zur persönlichen Entwicklung, zur gezielten individuellen Erfassung und zur speziellen Förderung des Kindes.

Unterstufe
Die Unterstufe orientiert sich möglichst am individuellen Entwicklungsstand jedes Kindes. Sie führt die Kinder in Grundfertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen ein und erweitert die Fähigkeiten im sprachlichen, musischen, handwerklichen und sportlichen Bereich. Neben dem Einsatz von spielerischen Arbeitsformen beginnt ein systematisches Lernen, unterstützt durch verschiedene Arbeits- und Lerntechniken. Damit werden Grundlagen zu einer guten Arbeitshaltung und zur Entwicklung von Eigenverantwortung gelegt. Die kindsgemässe, anregende Lernatmosphäre und Lernumgebung erhalten und fördern die Spontanität sowie die Freude am Lernen und Entdecken. Beziehungen zwischen Kindern innerhalb der Klasse und im Schulhaus bilden den Ausgangspunkt zur Pflege der Gemeinschaft und zur Förderung sozialer Verantwortung.

Mittelstufe
In der Mittelstufe werden die Grundfertigkeiten, Kenntnisse und Arbeitstechniken gefestigt und erweitert. Die Entwicklung vom konkreten zum abstrakten Denken wird unterstützt und gefördert. In zunehmenden Masse erfolgt eigenständiges Arbeiten und Lernen in Selbstverantwortung. Die Schüler beginnen, bewusster über ihr Lernen und das Gelingen von Zusammenarbeit nachzudenken. Dies unterstützt die Entwicklung zu einer positiven Arbeitshaltung und Leistungsbereitschaft. Während dieser Zeit entwickeln die Schüler vermehrt selbständiges Urteilen und werden dadurch eigenständiger.
Nach der sechsten Primarklasse erfolgt der Übertritt in die Oberstufe. Der Übertritt in die Oberstufe erfolgt aufgrund der Empfehlung der Lehrkräfte und den Noten der sechsten Primarklasse.

Oberstufe
Die Oberstufe ist gegliedert in Sekundarschule, Realschule und Kleinklasse und dauert drei Jahre. Die verschiedenen Schultypen vermitteln eine breit abgestützte Allgemeinbildung. Die Oberstufe fordert von den Schülern stufengemässe und ihren Begabungen entsprechende Leistungen in der Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz. Die Jugendlichen erhalten zunehmend Gelegenheit, selbst gesetzte Ziele anzustreben und persönliche Schwerpunkte zu setzen. Soziale Lernformen festigen die Teamfähigkeit.

Realschule
Die Realschule vermittelt eine umfassende Grundausbildung, fördert die Lernbereitschaft und stärkt das Vertrauen der Jugendlichen in ihre eigene Leistungsfähigkeit. Sie bereitet auf das Erwerbsleben für handwerkliche, industriell-gewerbliche und dienstleistungsorientierte Berufe vor. Bei besonders guten schulischen Leistungen können Realschüler nach einem Jahr Realschule die erste Sekundarschule besuchen oder nach zwei Jahren Realschule in die zweite Sekundarschule übertreten.

Sekundarschule
Die Sekundarschule eignet sich für Schüler, welche gute schulische Leistungen, Ausdauer, erhöhte Lernbereitschaft und Interesse vorweisen können. Sie vermittelt eine Grundausbildung mit erhöhten Anforderungen in sprachlicher, mathematischer, naturwissenschaftlicher und musischer Richtung. Sie bildet die Grundlage sowohl für Berufslehren als auch für weiterführende Schulen.

Nach der zweiten Sekundarklasse können motivierte und schulisch besonders begabte Schüler nach bestandener Aufnahmeprüfung in das Gymnasium eintreten. Nach drei Jahren Sekundarschule besteht die Möglichkeit in eine Wirtschafts- oder Diplommittelschule überzutreten bzw. eine Berufsmittelschule als zusätzliche Ausbildung während der Berufslehre zu besuchen.

Kleinklassen
Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen im Lern-, Leistungs- und Sozialbereich werden in Kleinklassen gefördert. In den Kleinklassen unterrichtet in der Regel eine Lehrperson mit heilpädagogischer Zusatzausbildung. Die Klassengrössen sind niedriger als in den Regelklassen, dadurch können die Schülerinnen und Schüler individueller gefördert werden. Schwerpunkte und Zielsetzungen sind grundsätzlich dieselben wie in den entsprechenden Regelklassen, wobei die Stärkung des Selbstvertrauens und der Aufbau einer tragfähigen Beziehung zur Umwelt im Vordergrund stehen. Inhalte und Methoden werden den besonderen Bedürfnissen angepasst.
Die Kleinklassen der Oberstufe (7./8./9. Schuljahr) beschult auch Schülerinnen und Schüler aus anderen Gemeinden.